Brumm, brumm….

13 01 2009

Die Ampel ist rot, noch 5 Sekunden bis sie auf grün umschaltet, die Fahrer blenden die Umgebung aus und konzentrieren sich nur auf die Ampel. Grün! GO, GO, GO!

Die Formel 1 steht mit der Saison 2009 vor den einschneidensten Regeländerungen seit ihrem Beginn im Jahre 1950. Damals noch komplett ohne Flügel ausgestatte kam es nur auf den Fahre und seinen empfndlichen Gasfuß an, um den Boliden um die Kurven zu zirkeln. Der Fahrer hatte damals noch Bedeutung. Ohne ihn wäre ein Formel 1 Wagen niemals schnell gewesen, egal wieviel PS man unter dem Hintern hatte. Der Fahrer war entscheidend. Größen wie Stirling Moss, Manuel Fangio (5-maliger Weltmeister) oder Guiseppe Farina fuhren in den 50er und 60er Jahren mit einem Lederhelmchen bedeckt um Strecken wie die berühmt berüchtigte Nordschleife. Mit Gummis wie Fahrradreifen ausgestattet und eine Haftung wie Seife in einem Badewannenbecken rasten die Gentlemen wie von der Tarantel gestochen um die Kurse. Kurven wurden meist im „Powerslide“ durchfahren, auf geraden, Temporeichen Streckenanschnitten wurde sich wie beim Rennradfahren windschnittig geduckt, um weniger Windwiderstand zu leisten.

Nun geht es back to the roots, auch wenn natürlich nicht so drastisch wie in den 50er Jahren sein wird, aber die Formel springt mit ihrer Aerodynamik zurück in die 80er Jahre, als Flügel noch „Pommestheke“ hießen und auf Landstraßen nur auf frisierten Ford Capri oder Mantas zu finden waren. Die FIA (Federation Internationale de l`automobile) hat mit einem Team aus Geistes…, pardon, Aerodynamikwissenschaftlern („Arbeitsgruppe Überholen“) die Formel 1 Boliden im wahrsten Sinne des Wortes „beschnitten“ und sämtliche Zusatzflügelchen verboten. Der Heckflügel ist um viele Zentimeter schmaler geworden und schaut aus wie ein Ikea Billy Regal. Wahrscheinlich hat der hintere Flügel auch die gleiche Wirkung… Der Frontflügel ist so breit wie das gesamte Fahrzeug, inkl. den Reifen und erinnert eher an einen Schaufelradlader als an ein elementeres Bestandteil eines Formel 1 Boliden.

Ansonsten hat sich nicht viel verändert (das Hybridsystem KERS lasse ich mal aussen vor, da man nur Probleme von allen Seiten hört). Der Motor darf „nur“ noch bis max. 18.000 Umdrehungen drehen. Ebenso muss der Motor nun ein paar Rennen mehr halten. Die Entwicklung am Motor selber wurde auch eingefroren. Für die nächsten 2 Jahre sind also die Motorenentwickler der Teams arbeitslos.

Das erste Team, dass seinen Wagen für die Saison 2009 vorgestellt hat, ist Ferrari. Es stellte ihr Fahrzeug heute in einer kleinen und nicht wirklich glamourösen Internetvorstellung vor. Ein Video auf Youtube zeigt euch die ersten Eindrücke des „Boliden“ (es schaut nur nicht aus wie ein Bolide….).

Mit bestem Gruß

Unionjackstar





Alle Jahre wieder…

13 01 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor Zeiten hatte ich schon einmal einen Blog. Ein Blog, dem ich leider nur sehr wenig Zeit gewidmet habe und obendrein noch Themen, die nicht viel Zuspruch gefunden haben.

Dies soll sich mit meinem neuen Blog ändern. Themen über Politik, Musik, Konzerte, Kinofilme, Motorsport und meine momentane Schule (Sozial- und Gesundheitswesen) werden Hauptbestandteil meiner Seite werden.

Gruß

Unionjackstar








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